Die Skiregion liegt in einer Höhenlage
zwischen 1.100 m und 1.900 m auf einem mit etwa 30 % im Mittel nach Norden
fallenden Hochplateau. Infolge der geringen Neigung ist einerseits der
dauernde Sonneneinfall und andererseits die Schneesicherheit dieser Region
gewährleistet. Es handelt sich übrigens um ein berüchtigtes
„Schneeloch“ mit besten Schneeeigenschaften infolge des günstigen
Sonneneinstrahlwinkels. Durch diese ideale Lage kennt man auch kaum eine
Eisbildung auf Skipisten.
Das Gebiet des Höhenskiparadieses war schon in den 20iger Jahren ein beliebtes Ziel der damals noch, im Vergleich zu heutigen Zeit, geringen Zahl von Skifahrer. In den Jahren 1968/1969 wurde das Skigebiet erst richtig vom Wintertourismus entdeckt, zu dessen Beginn die Skiläufer mit als Pistentaxi verwendeten Pistenmaschinen, auf den Gipfel der Steinplatte gebracht wurden.
Anfang 1972 wurde in beispielhafter überregionaler Zusammenarbeit mit Reit im Winkl, das die Erschließung von der bayerischen Seite her mit Buszubringer auf die Winklmoosalm in Angriff nahm. Mit der Anlage des Skiweges zur Schwarzloferalm wurde dieses Skigebiet erst richtig zugänglich gemacht. Von Waidring aus wurde zu diesem Zeitpunkt die Auffahrt zum Alpengasthof Steinplatte verbreitert und ausgebaut und damit auch die Zufahrt von der Tiroler Seite verbessert.
In der Zwischenzeit wurde diese Straße immer wieder verbessert, asphaltiert und saniert, so dass ein Befahren dieser Höhenstraße jederzeit möglich ist. In dieser Zeit wurden auch weitere Parkflächen am Ende der Straße geschaffen.
Zur gleichen Zeit entstand auf dem Hochplateau
ein Skizirkus von großem Ausmaß. So stehen den Besuchern heute
die modernste Gondelbahn, komfortable Sessellifte und Schlepplifte zu Verfügung.
Erschlossen wurde das Gebiet anfangs mit drei Schleppliften, die im Lauf
der Zeit durch neue Seilbahn- und Schleppliftanlagen ersetzt wurden. Heute
stehen dem Wintersportler eine Einseilumlaufbahn (Gondeln),drei
moderne kuppelbare Sessellifte, drei fixgeklemmte Sessellifte und ein Schlepplift
zur Verfügung. Zwei der Seilbahnanlagen (kuppelbare Vierer- und Sechsersesselbahn)
wurden zudem noch mit „Bubbles“ (Plastikgalshüllen) ausgestattet.
Damit wird den Gästen bei jeder, vor allem schlechten Witterung, ein
spezieller Komfort geboten. Bis zur Wintersaison 2000/2001
wird im Bereich Schwarzloferalm ein Schlepplift durch eine moderne Vierersesselbahn
ersetzt, so daß auch die Tiefschneefahrer auf ihre Kosten kommen.
Weitere vier Schleppliftanlagen werden auf der Winklmoosalm – Rossalm –
betrieben.
Diese Anlagen zusammen haben nunmehr eine stündliche
Fördeleistung von 19.500 Personen pro Stunde und garantieren damit
keine Wartezeiten und äußersten „Komfort“ für die Besucher.
Abfahrten von mehr als 50 km Länge
in den verschiedensten Variationen entlang der Lifte zu den Ausgangspunkten
wurden errichtet. Die Planung der Seilbahnanlagen erfolgte unter dem Gesichtspunkt,
dass jeder Lift Abfahrten in verschiedensten Schwierigkeitsgraden von ganz
leicht bis schwierig erschließt und somit die Kombination eines Skizirkus
gegeben ist, wo jedermann für sein Können das Richtige findet.
Zudem ist die Skiabfahrt zum Parkplatz Seegatterl
von der Winklmoosalm entsprechend ausgebaut (schneesicher bis ins Frühjahr).
Damit ergibt sich eine Abfahrt vom Gipfel der Steinplatte bis Seegatterl
in einer Länge von 12 km.
Die Pistenpflege ist im Höhenskiparadies
an erster Stelle. Alles wird hier getan, um den Skifahrern die besten Verhältnisse
zur Ausübung des Skisport’s zu ermöglichen. Um diese Anstrengungen
zu unterstützen und vor allem den Saisonanfang (möglichst Ende
November) zu gewährleisten, wurde 1991 eine Niederdruck-Schneeanlage
errichtet. Der Betrieb erfolgt zwischenzeitlich nach weiteren Ausbaustufen
mit 28 Niederdruck-Schneemaschinen. über 50 % des Gebietes können
dadurch beschneit werden. Wie angeführt dient der Einsatz
von Schneeanlagen vor allem zur Sicherung des Saisonstarts
sowie zur Verbesserung der am meisten befahren Pisten durch Aufbringung
von Schnee, da durch große Besucherzahlen und starke Frequentierung
(Befahrung) auch bei guter Schneelage „Schneeschwund“ zu verzeichnen ist.
Foto©: steinplatte.co.at
Vor allem werden die Übergänge von flachen
in steiler Pistenabschnitte beschneit, so dass Beschädigungen der
Grasnarben von Skikanten und Pistenmaschinen vermieden werden können
und somit auch die Vegetation einen natürlichen und notwendigen Schutz
von äußeren Einflüssen erhält. Das Skigebiet ist besonders
beliebt, weil es eine sichere Schneelage von November bis Ende April hat.
Daher auch der Ruf der bestens gepflegten Skipisten,
wofür uns 8 der modernsten Pistengeräte zu Verfügung stehen.
Das Skigebiet Steinplatte trägt auch die Auszeichnung des Landes Tirol
zum „Tiroler Pistengütesiegel“
Auf Grund der Besucherzahlen entstand
ein enormer Bedarf an Wasser- speziell an Trinkwasser-, dadurch auch entsprechend
hoher Anfall an Abwässer. Aus diesem Grund entschlossen sich die Betreiber
der angeführten Touristeneinrichtungen im Jahr 1988 zum Ausbau einer
Abwasser- und Trinkwasserversorgungsanlage im gesamten Gebiet der Steinplatte.
Sämtliche Gastbetriebe und Liftstationen können seit dieser Zeit
mit Trinkwasser aus dem Ort Waidring versorgt und die anfallenden Abwässer
über den Abwasserkanal in die Ortskanalisation von Waidring eingeleitet
werden.
Dies ist ein wesentlicher Beitrag
zum Schutz der Umwelt. Alle Lifte- und Seilbahnanlagen sind durchschnittlich
an 130 Tagen im Jahr in Betrieb – nur Winterbetrieb mit Ausnahme der Gondelbahn. Beschäftigtes
Personal:
Home
|
Sommer
|
Winter |
Hotel |
Gasthof |
Kosmetik & Fußpflege | Skigebiet
|
Wetter | Live-Kamera
|
Übersicht |
Kontakt
Foto©: steinplatte.co.at
Winter: 57
Bedienstete
Ganzjahresbeschäftigte:
18 Bedienstete